Berlin (www.anleihencheck.de) - Die Experten von "Fuchsbriefe" halten die Unternehmensanleihe (ISIN AT0000A0V7D8 / WKN A1G4HR) von Strabag gegenüber der Aktie für die besser Alternative.
Die Unternehmensanleihe sei mit einem Kupon von 4,25% ausgestattet und werde zum 10.05.2019 zur Rückzahlung fällig. Bei dem von Standard&Poor's mit "BBB-" gerateten und zu 1.000 EUR gestückelten Papier, liege die Rendite beim Kurs von 102,05 bei 3,90%. Die 100 Mio. EUR-Emission des österreichischen Baukonzerns sei in kürzester Frist der zweite Schritt an den Kapitalmarkt gewesen. Erst im März sei ein Schuldscheindarlehen über 140 Mio. EUR platziert worden. Während dieses Schuldscheindarlehen bei institutionellen Investoren untergebracht worden sei, gelte die jetzige Emission als klassische "Retail-Anleihe".
Perspektivisch sehe sich das Unternehmen in diesem Jahr in einem schwierigeren Marktumfeld, da die Schuldenkrise in West- und Südeuropa das Geschäft mit Infrastrukturprojekten, vor allem den Verkehrswegebau, negativ beeinflusse. Es gebe zwar noch Auftragsbestände abzuarbeiten, doch neue Aufträge würden zunehmend Mangelware. Unternehmensseitig sei das eigene Ziel eines EBIT von 300 Mio. EUR für dieses Jahr als "mehr als ehrgeizig" bezeichnet worden. Nach Meinung der Experten sei an der finanziellen Solidität des Unternehmens trotz der geschäftlichen Herausforderungen derzeit kaum zu zweifeln.
Da nach Ansicht der Experten von "Fuchsbriefe" bei der o.a. Unternehmensanleihe von Strabag mit Kursgewinnen zu rechnen ist, halten sie das Papier für ein attraktives Angebot und im Vergleich zu einem Investment in der Aktie für die bessere Alternative. (Ausgabe 19 vom 10.05.2012) (14.05.2012/alc/a/a)
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