München (www.anleihencheck.de) - Angesichts der schwächer als erwarteten BIP-Daten aus China handelten Bunds am Freitag vom Start weg fest und weiteten ihre Kursgewinne nachmittags nach dem schwächer als erwarteten US-Konsumklima aus, so die Analysten der BayernLB.
Die 10J Bundrendite habe 6 Bp unter Vortagesschluss geendet; die Kurve (2/10J) habe sich um 5,5 Bp auf 161 Bp verflacht. Unter den "Non-Bunds" habe vor allem Spanien unter Verkaufsdruck gestanden; Daten der Spanischen Zentralbank hätten einen Anstieg der EZB-Ausleihungen spanischer Banken um 49% auf 228 Mrd. EUR im März gezeigt; EZB-Mitglied Knot habe die Erwartung einer baldigen Wiederaufnahme der SMP Staatsanleihekäufe gedämpft.
Bunds würden einen neuen Anlauf auf das Rekord-Hoch vom 10.04. starten.
Im Euroraum würden nur wenige wichtige Konjunkturdaten im Wochenverlauf rauskommen: EWU HVPI (März) und ZEW-Konjunkturerwartungen (April) beide Dienstag, EWU-Verbrauchervertrauen (Do.) ifo-Geschäftsklima April (Fr.).
Nach Angaben von EZB-Mitglied Knot sollte die niederländische Regierung das Defizit senken und Wirtschaftsreformen durchführen. Der Verlust des AAA-Ratings könnte einen Anstieg des DSL-Bund-Spreads um 100 Bp auslösen. (16.04.2012/alc/a/a)
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