Logo
NEWS - Allgemein
www.anleihencheck.ariva-services.de
02.02.12 10:53
Q-Cells erzielt grundsätzliche Einigung mit Wandelanleihen-Inhabern

Bitterfeld-Wolfen (anleihencheck.de) - Q-Cells SE (ISIN DE0005558662 / WKN 555866) hat eine grundsätzliche Einigung zur Restrukturierung aller drei ausstehenden Wandelanleihen erzielt.

Wie das Photovoltaik-Unternehmen mitteilte, haben sich wesentliche Inhaber der in den Jahren 2012 (ISIN DE000A0LMY64 / WKN A0LMY6), 2014 (ISIN DE000A1AGZ06 / WKN A1AGZ0) und 2015 (ISIN DE000A1E8HF6 / WKN A1E8HF) fälligen Wandelschuldverschreibungen auf eine für beide Seiten vorteilhafte Lösung geeinigt. Diese Maßnahme erfolgte, nachdem Q-Cells am 24. Januar 2012 eine zweistufige Finanzrestrukturierung angekündigt hatte.

Die Einigung sieht in ihren wesentlichen Eckpunkten vor, dass die Inhaber der Ende Februar 2012 fälligen Wandelschuldverschreibung nach Abschluss der Finanzrestrukturierung eine Zahlung in Höhe von 20 Mio. EUR erhalten. Der nach der Zahlung von 20 Mio. EUR ausstehende Rückzahlungsbetrag und gegebenenfalls offene Zinszahlungen auf die Ende Februar 2012 fällige Wandelschuldverschreibung sowie der ausstehende Rückzahlungsbetrag und gegebenenfalls offene Zinszahlungen auf die 2014 und 2015 fälligen Wandelschuldverschreibungen unmittelbar vor dem Wandlungstermin sollen zu gleichen Teilen gegen Übernahme nahezu des gesamten Eigenkapitals und im Wege eines Schulden- und Kapitalschnitts eingebracht werden.

Nach Abschluss der Übernahme des Eigenkapitals werden die Inhaber der 2012, 2014 und 2015 fälligen Wandelschuldverschreibungen gemeinsam mindestens 95 Prozent aller ausgegebenen Aktien von Q-Cells halten.

Nach einer erfolgreichen Umsetzung der Finanzrestrukturierung kann es weitere Auszahlungen zu gleichen Teilen an die Inhaber der 2012, 2014 und 2015 fälligen Anleihen geben, wenn Q-Cells nicht-betriebsnotwendige Unternehmensteile verkaufen und danach noch ausreichende Liquidität vorhalten kann.

Auch wenn Zeitpunkt, Höhe und Abschluss dieser Verkäufe laut Q-Cells mit hoher Unsicherheit behaftet sind, schätzen die Berater des Unternehmens, dass diese Verkäufe von nicht betriebsnotwendigen Unternehmensteilen, die einen minimalen EBIT-Effekt auf die Umsetzung des Geschäftsplans haben, in den nächsten Jahren bis zu 200 Millionen Euro erzielen könnten. (02.02.2012/alc/n/a)



© 1998 - 2026, anleihencheck.ariva-services.de