Westerburg (anleihencheck.de) - Der Analyst Sven Krupp von Anleihencheck Research hält die Unternehmensanleihe (ISIN XS0503278847 / WKN A1DAGK) des Generikaherstellers STADA (ISIN DE0007251803 / WKN 725180) für ein solides Investment.
Die Unternehmensanleihe der STADA Arzneimittel AG sei mit einem Kupon von 4,00% p.a. ausgestattet, was bei einem aktuellen Kurs von 100,67% einer jährlichen Anleiherendite von 3,78% entspreche.
Die STADA Arzneimittel AG konzentriere sich im Gesundheits- und Pharmamarkt auf die Entwicklung und Vermarktung von Produkten mit Wirkstoffen - in der Regel pharmazeutischen Wirkstoffen -, die frei von gewerblichen Schutzrechten, insbesondere Patenten, seien. Unter Kosten- und Risikoaspekten betreibe STADA bewusst keine Forschung nach neuen pharmazeutischen Wirkstoffen.
Bereits im letzten Jahr habe STADA Abschreibungen auf das Serbien-Geschäft vornehmen müssen. Im November habe dann aber die serbische Regierung eine Patronatserklärung abgegeben. Darin verpflichte sich das Land, finanzielle Verpflichtungen und/oder offenen Forderungen der Medikamentenhersteller aus dem Verkauf und den Lieferungen von Medikamenten an staatliche Einrichtungen nach geltendem Recht der Republik Serbien im Jahr 2011 sowie aus dem Verkauf und den Lieferungen für den Zeitraum 2012/2013 zu gewährleisten. Dies ist nach Meinung der Analysten von Anleihencheck Research eindeutig positiv für STADA. Somit sollten keine weiteren Hiobsbotschaften aus Serbien folgen.
Bei STADA sei es, wenn man den Fall Serbien einmal ausklammere, zuletzt sehr gut gelaufen. Operativ kehre man zu zweistelligen Wachstumsraten zurück, dann sei man erfolgreich bei einer AOK-Ausschreibung für den deutschen Generika-Markt gewesen und über neu aufgenommene Schuldscheindarlehen sei für günstige Konditionen die langfristige Refinanzierung gesichert worden.
Per 30.09.2011 habe sich die Eigenkapitalquote der STADA AG auf 34,1% belaufen. Damit stehe der Konzern auf gesunden Beinen. Zumal die weiteren Aussichten für die Gesellschaft gut seien. So weiche allmählich der Druck aus dem deutschen Generikageschäft und in Wachstumsländern sehe man durchaus Gewinnsteigerungspotenzial. Da das Unternehmen außerdem fundamental günstig erscheine, bestehe zusätzliche noch eine latente Übernahmefantasie.
Anleger, denen das Aktienrisiko gegenwärtig aber zu hoch ist, bietet sich nach Meinung Analysten von Anleihencheck Research die oben genannten Anleihe der STADA AG an. Sie sei mit einer jährlichen Rendite von 3,78% eine interessante Alternative zu Staatsanleihen, Festgeld und derzeit Aktien. (15.12.2011/alc/a/a)
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