Düsseldorf (anleihencheck.de) - Die Experten der "Wirtschaftswoche" sehen in der Unternehmensanleihe (ISIN FR0010916734 / WKN A1AYQ9) von Renault (ISIN FR0000131906 / WKN 893113) ein interessantes Investment.
Auch an dem in Südeuropa traditionell starken französischen Autobauer Renault sei die dortige Schuldenkrise nicht spurlos vorbeigegangen. Das Unternehmen habe im dritten Quartal 4,4% weniger verkauft. So sei in diesem dritten Quartal sogar der Iran als Absatzmarkt wichtiger geworden als Italien und Spanien.
Renault habe außerhalb Europas in den ersten drei Quartalen 21% mehr Autos verkauft. Damit habe der Konzern mit einem weltweiten Plus an verkauften Einheiten von 6,7% doppelt so schnell wachsen können, wie die globale Konkurrenz. Daraus ergebe sich auf Neunmonatsbasis ein Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr von 8,7% auf 30,8 Mrd. EUR. Parallel dazu habe der Konzern seine Nettofinanzschulden zurückgefahren.
Nach Ansicht der Experten dürfte auch das vierte Quartal dank voller Auftragsbücher positiv abschließen. Sogar für Europa sei ein Auftragszuwachs von 9% gemeldet worden. Zuletzt habe das Pariser Umweltministerium rund 15.600 Elektro-Kleinstransporter geordert.
Schätzungen der Analysten von Warburg zufolge, könnte das EBIT 2011 bei 1,26 Mrd. EUR liegen. Für 2012 würden sie mit einer Korrektur rechnen.
Nach Ansicht der Experten der "Wirtschaftswoche" dürfte der Konzern seine Schulden aber allemal bedienen können. Die o.a. Unternehmensanleihe von Renault sei mit einem Kupon von 5,625% ausgestattet und werde am 30.06.2015 zur Rückzahlung fällig. Bei einem Kurs von 103,25% ergebe sich eine Rendite von 4,72%. (Ausgabe 45) (08.11.2011/alc/a/a)
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