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14.04.26 13:26
USA: Zinssenkungspause dürfte weiter anhalten

Bonn (www.anleihencheck.de) - Der Anstieg der Verbraucherpreise in den USA betrug im Februar unverändert 2,4% zum Vorjahr bzw. 2,5% in der Kernrate, so Postbank Research.

Allerdings werde im Marktkonsens für März ein Anstieg auf 3,4% bzw. 2,7% erwartet, die PCE-Kernrate sei im Januar leicht von 3,0% auf 3,1% geklettert.

Der Arbeitsmarktbericht für März habe den schwachen Vormonat wettgemacht. Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft sei unerwartet deutlich um 178.000 Stellen gestiegen und habe somit den Rückgang um 138.000 vom Februar wieder wettgemacht. Die Arbeitslosenquote sei unerwartet von 4,44% auf 4,3% gefallen.

Der ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes sei im März leicht von 52,4 auf 52,7 Zähler gestiegen, der Subindex der bezahlten Preise erneut stark angezogen. Der ISM-Index der Dienstleistungen sei hingegen stärker als erwartet von 56,1 auf 54,0 Punkte gefallen. Auch hier habe der Subindex der Preise spürbar zugelegt, der für die Beschäftigung habe hingegen nachgegeben.

Das Conference Board Verbrauchervertrauen habe sich im März stabilisiert, der Uni of Michigan-Index leicht nachgegeben.

Die Swapmärkte hätten im Zuge des Nahost-Konfliktes sämtliche Zinsschritte ausgepreist, nach der vereinbarten Waffenruhe sei mit 50%-iger Wahrscheinlichkeit ein Zinsschritt bis Jahresende eingepreist.

Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sei Ende März von 4,20% bis auf 4,48% gesprungen, nach der vereinbarten Waffenruhe im Iran-Konflikt habe sie wieder in Richtung 4,25% zurückgesetzt. Das aktuelle Basisszenario von Postbank Research sei, dass diese Ende September 2026 moderat höher bei 4,45% rentieren dürfte. (Zinsbulletin April 2026) (14.04.2026/alc/a/a)


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