Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Verunsicherung über die weiteren Entwicklungen im Nahost-Krieg sind zunächst wieder größer geworden und so haben die zulegenden Energiepreise andere Marktsegmente wie den Renten- und den Aktienmarkt zu Wochenbeginn unter Druck gebracht, so die Analysten der Helaba.
Andere Einflussfaktoren für das Geschehen an den Finanzmärkten seien derzeit kaum auszumachen. Die Zinserhöhungserwartungen bezüglich der EZB hätten wieder zugenommen und so sei eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte zu etwa 44% eskomptiert. Bei den Spreads der EWU-Peripherie gegenüber Bunds sei festzuhalten, dass es zwar wieder eine leichte Ausweitungstendenz gegeben habe, die Spreadlevel aber deutlich unter den Höchstständen des Monats März liegen würden.
Neue Inflations- und Zinssorgen hätten den Rentenmärkten anfänglich zu schaffen gemacht und so habe der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) nachgegeben. Im Tief habe der Kurs bei 124,68 gelegen und damit im Unterstützungsbereich 124,65/77 und erst im späteren Verlauf sei eine kleine Erholung gelungen, weil die Ölnotierungen wieder nachgegeben hätten. Weiterhin stehe der DMI aber auf Verkauf. Ein Rückfall bis auf das Kontrakttief (124,25), das in der zweiten Märzhälfte markiert worden sei, könne nicht ausgeschlossen werden. Darunter könnte sich eine erneut beschleunigte Abwärtsbewegung einstellen. Widerstände würden sich an der 21-Tagelinie (125,53) sowie bei 126,26 und 126,64 zeigen.
Angesichts der wieder nachgebenden Energiepreise sei es dem Euro gegenüber dem US-Dollar im späteren Tagesverlauf möglich gewesen, die Widerstandszone 1,1672/1,1700 hinter sich zu lassen. Weiterhin unterstützend zu werten sei dabei aber das Umfeld der technischen Indikatoren. Stochastic, MACD und DMI stünden auf Kauf und mit dem Sprung über genannten Bereich und das Vorwochenhoch bei 1,1739, sei der Weg frei für Kurse um 1,1825 oder sogar darüber. (14.04.2026/alc/a/a)
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