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10.04.26 09:06
US-PCE entspricht den Erwartungen - VPI-Daten aussagekräftiger

London (www.anleihencheck.de) - Die PCE-Daten für Februar fielen wie erwartet aus: Der von der FED favorisierte Inflationsmaßstab, der Kern-PCE, stieg im Monatsvergleich um 0,4%, was einer annualisierten Rate von 3,0% entspricht, so Brad Smith, Portfoliomanager bei Janus Henderson Investors.

Die Februar-Daten würden noch nicht die Auswirkungen des darauffolgenden Konflikts im Iran widerspiegeln. Obwohl gegenüber dem Vormonat ein Rückgang um ein Zehntel zu verzeichnen gewesen sei, sei der Kern-PCE im Februar deutlich über dem Zielwert der FED geblieben, was vor allem auf die Auswirkungen der Zölle zurückzuführen sei. Die realen privaten Konsumausgaben seien um ein Zehntel schwächer gewesen und nur um ein Zehntel Prozent gestiegen, was auf eine gewisse Abschwächung der Verbrauchernachfrage hindeute.

Das annualisierte reale BIP-Wachstum für das 4. Quartal 2025 sei zum dritten Mal um zwei Zehntel Prozent nach unten auf 0,5% revidiert worden. Rückgänge beim Privatkonsum und bei der Geschäftstätigkeit durch Investitionsausgaben seien die Treiber dieses Rückgangs gewesen.

Die Daten würden insgesamt darauf hindeuten, dass die Inflation weiterhin auf einem durch Zölle bedingten, erhöhten Niveau bleibe, wobei die Wirtschaft etwas weniger robust erscheine als zuvor erwartet. Dennoch werde der Markt sein Augenmerk verstärkt auf die am Freitag erscheinenden VPI-Zahlen für März richten. Diese seien aussagekräftiger, um die Auswirkungen des Rohstoffschocks auf die Verbraucherpreise einzuschätzen. Da die geopolitische Unsicherheit weiterhin hoch sei, komme für den Markt kaum etwas anderem Bedeutung zu als der Nachhaltigkeit des Waffenstillstands, dem Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus und letztlich der Frage, ob ein echtes, dauerhaftes Abkommen erzielt werde. (10.04.2026/alc/a/a)


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