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02.04.26 08:58
Schwache Euro-Inflation treibt Anleihen - EZB-Zinserwartungen sinken

Hannover (www.anleihencheck.de) - Vollzeitbeschäftigte in Deutschland verdienten im vergangenen Jahr im Mittel EUR 54.066 Brutto (der Medianwert erhöhte sich um EUR 1.907 ggü. 2024), so die Analysten der NORD/LB in ihrer aktuellen Ausgabe von "NORD/LB am Morgen".

Der deutlich höhere Durchschnittsverdienst von EUR 64.441 zeige, dass hohe Einkommen den Schnitt nach oben ziehen würden. Die Einkommensspanne sei groß: Die oberen 10% hätten mindestens EUR 100.719 erzielt, das oberste Prozent sogar ab EUR 219.110, während die unteren 10% bei höchstens EUR 33.828 gelegen hätten. Zudem bestünden weiterhin deutliche Ost-West-Unterschiede, mit einem Median von EUR 46.013 im Osten gegenüber EUR 55.435 im Westen. Auch zwischen den Branchen gebe es starke Unterschiede, mit Spitzenlöhnen in der Energieversorgung und den niedrigsten Einkommen im Gastgewerbe und in der Landwirtschaft.

Am europäischen Rentenmarkt hätten Anleihen am Mittwoch ihre Kursgewinne fortgesetzt. Schwächer als erwartet ausgefallene Inflationsdaten im Euroraum sowie Hoffnungen auf ein baldiges Kriegsende im Nahen Osten hätten die Zinserhöhungserwartungen an die EZB weiter reduziert. Renditen deutscher Bunds mit 10-jähriger Laufzeit würden wieder unterhalb von 3% notieren. (02.04.2026/alc/a/a)


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