Bonn (www.anleihencheck.de) - Die Inflationsrate der US-Verbraucherpreise verharre im Februar unverändert bei 2,4% und in der Kernrate ebenfalls erwartungsgemäß bei 2,5%, so die Analysten von Postbank Research.
Die PCE-Kernrate sei jedoch im Januar weiter von 3,0% auf 3,1% gestiegen.
Der US-Arbeitsmarktreport für den Februar habe die Erwartungen hingegen kräftig verfehlt: Die Anzahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft sei um 92.000 gesunken, der Marktkonsens habe einen Anstieg um 55.000 erwartet. Die US-Arbeitslosenquote sei von 4,3% auf 4,4% gestiegen.
Der Uni of Michigan-Index habe Mitte März aufgrund des Nahost-Konfliktes moderat nachgegeben, obwohl sich die stark steigenden Benzinpreise noch nicht in den Inflationserwartungen der US-Verbraucher widergespiegelt hätten.
Die Swapmärkte hätten reagiert: Die vor der Eskalation im Nahen Osten eingepreisten 50 bp an Fed-Zinssenkungen seien komplett ausgepreist worden.
Der US-Dollar habe zum Euro infolge des Nahost-Konfliktes bis auf EUR/USD 1,138 - ein Neun-Monats-Hoch - aufgewertet, habe aber anschließend wieder Richtung EUR/USD 1,16 nachgegeben. Sofern die Lage im Nahen Osten zeitnah deeskaliert werde, dürfte der Euro bis Ende September in Richtung 1.10 EUR/USD 1,225 aufwerten. (Währungsbulletin April 2026) (02.04.2026/alc/a/a)
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