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01.04.26 09:07
Inflationsschub in der Eurozone: Nahost-Krieg zwingt die EZB zum Abwarten

Hannover (www.anleihencheck.de) - Die Frühjahrsbelebung am deutschen Arbeitsmarkt fällt schwach aus, so die Analysten der NORD/LB in ihrer aktuellen Ausgabe von "NORD/LB am Morgen".

Zwar sei die Zahl der Arbeitslosen im März um 49.000 auf 3,021 Mio. gesunken, habe damit aber um 54.000 über dem Vorjahresniveau gelegen. Die Arbeitslosenquote sei leicht um 0,1 Punkte auf 6,4% zurückgegangen, saisonbereinigt habe sie stagniert. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) spreche von fehlendem Schwung.

Die Inflation im Euroraum sei im März infolge des Nahost-Kriegs deutlich gestiegen. Die Preise hätten laut Eurostat um 2,5% zum Vorjahr zugelegt, nach 1,9% im Februar. Damit steige der Druck auf die Notenbank über eine Zinserhöhung nachzudenken. Treiber seien vor allem stark gestiegene Ölpreise, die auch in Deutschland die Inflation auf 2,7% und damit den höchsten Stand seit Anfang 2024 gehoben hätten. Die EZB wolle die Lage zunächst beobachten, halte sich aber ein Eingreifen offen.

An den Anleihemärkten habe am Dienstag die Hoffnung auf Verhandlungserfolge zwischen den USA und dem Iran für gute Laune gesorgt. Die Kursanstiege vom Montag hätten sich fortgesetzt. (01.04.2026/alc/a/a)


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