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30.03.26 11:42
Großbritannien: BIP und Staatsanleihen (Gilts) stehen im Fokus

Bonn (www.anleihencheck.de) - Die britische Inflation (VPI) lag im Februar mit 3,0% gegenüber dem Vorjahr unverändert gegenüber Januar, so Postbank Research

Die stabile Gesamtinflationsrate sei jedoch von einem deutlichen Anstieg der Inflationserwartungen überlagert worden, was die Gilt-Renditen auf Mehrmonatshochs getrieben habe - im Einklang mit den breiteren Bewegungen an den globalen Anleihemärkten. Die Daten am Dienstag - das endgültige BIP für Q4 sowie die Leistungsbilanz - sollten bestätigen, ob das Wachstum im Vereinigten Königreich zum Jahresende 2025 gedämpft blieb (zuvor +0,1% QoQ, +1,3% YoY) und ob sich die außenwirtschaftliche Position verbessert habe (von einem Defizit von 12,1 Mrd. GBP). Der Hauspreisindex von Nationwide für März (zuvor +1 % YoY) liefere Einblicke in die Dynamik am Immobilienmarkt vor dem Hintergrund höherer Hypothekenzinsen. Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe im März werde am Mittwoch voraussichtlich leicht auf 51,4 nachgeben (von 51,7) und damit eine moderate, aber stabile Expansion der Industrie anzeigen.

Fazit: Da die Geldpolitik bereits restriktiv sei, werde allgemein erwartet, dass die Bank of England die Zinsen unverändert lasse. Auch wenn der geldpolitische Ausschuss (MPC) vorsichtig bleibe, würden die anstehenden Daten entscheidend sein, um die Widertandsfähigkeit der Wirtschaft zu beurteilen. Ölpreisbedingte Inflationssorgen würden weiterhin die Marktstimmung belasten und die britischen Zinsen dürften sehr sensibel auf weitere Bewegungen der Energiepreise reagieren (PERSPEKTIVEN Week up front vom 30.03.2026) (30.03.2026/alc/a/a)


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