Bonn (www.anleihencheck.de) - In dieser Woche wird ein vollständiges Set an Aktivitäts- und Stimmungsindikatoren veröffentlicht, so die Analysten von Postbank Research.
Besonderes Augenmerk gelte den Non-Farm-Payrolls für März (Freitag), für die ein Anstieg von +67 Tsd. erwartet werde (nach -92 Tsd. im Februar). Dies würde die zuletzt beobachtete, deutlichere Abschwächung des Arbeitsmarkts bestätigen, nachdem die privaten Beschäftigungszuwächse in den vergangenen sechs Monaten im Durchschnitt nahe null gelegen hätten. Zudem hätten sich im Februar 9 von 11 Kategorien negativ entwickelt. Am Dienstag dürften die JOLTS-Stellenangebote für Februar gegenüber Januar zurückgehen (von 6,946 Mio. auf 6,542 Mio.), und am Mittwoch werde für den ADP-Beschäftigungsbericht ein Zuwachs von +37 Tsd. erwartet, ebenfalls unter dem Februar-Wert von +63 Tsd. Weitere wichtige Indikatoren seien das Conference Board-Verbrauchervertrauen (Dienstag), die Einzelhandelsumsätze für Februar (Mittwoch) sowie der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe (Mittwoch) und den Dienstleistungssektor (Freitag). Beide Indizes lägen weiterhin über der 50-Punkte-Marke, der Fokus dürfte jedoch klar auf den Inflationserwartungen liegen, die durch den Ölpreisschock beeinflusst würden.
Die Geldpolitik der Fed bleibe restriktiv. Vor diesem Hintergrund würden die Analysten weiterhin keine Zinserhöhungen im Jahr 2026 erwarten, da die Rezessionsrisiken aktuell gering seien - unter der Annahme ihres Basisszenarios einer gewissen Deeskalation im Nahen Osten innerhalb der nächsten vier bis fünf Wochen. (30.03.2026/alc/a/a)
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