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27.03.26 08:37
Bund-Renditen steigen, Euro schwächelt

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der Nahost-Krieg hält unvermindert an und Hinweise auf ein bevorstehendes Ende der Militärschläge gibt es bislang kaum, so die Analysten der Helaba.

Immerhin scheine es derzeit keine größeren Angriffe auf Ölförderanlagen oder sonstige Energieinfrastruktur in der Region zu geben und US-Präsident Trump habe sein Ultimatum erneut verlängert, um zehn Tage. Angriffe auf iranische Energieanlagen solle es in dieser Zeit nicht geben. Das könne sich aber ändern, sollte der Iran keine Verhandlungsbereitschaft erkennen lassen. Die Rhetorik zwischen den USA und Iran sei jedenfalls martialisch und die Unsicherheit bleibe groß. Gestern habe die Risikoaversion erneut zugenommen. Die Energiepreise seien wieder gestiegen, während es an den Aktienmärkten zu Kursverlusten gekommen sei.

Auch am Rentenmarkt seien die Kurse mit den zunehmenden Zins- Inflationssorgen gesunken. Damit sei der richtungsweisende Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) daran gescheitert, die Widerstände im Bereich von 125,68/90 zu überwinden. Der Abwärtstrend sei intakt, zumal bei 124,58 ein neues Kontrakttief markiert und die Fibonacci-Projektion bei 124,52 fast erreicht worden sei. Mit den Kursverlusten würden die Renditen steigen, wobei der Verflachungstrend wieder Fahrt aufgenommen habe. Der Spread zwischen 10- und 2-jährigen Bundrenditen sacke unter 35 Basispunkte ab.

Auch der Euro sei mit seinem Erholungsversuch gegenüber dem US-Dollar zunächst gescheitert. Die 21-Tagelinie, die heute bei 1,1581 verlaufe, habe nur phasenweise überschritten werden können. Unterstützungen seien im Bereich der Marke von 1,1500 zu finden, gefolgt vom letzten Impulstief bei 1,1411. Widerstand oberhalb der 21-Tagelinie würden die restlichen Durchschnittslinien liefern, die bei 1,1678, 1,1692 und 1,1714 zu lokalisieren seien. (27.03.2026/alc/a/a)


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