Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Finanzmärkte werden von den Schlagzeilen zum Nahost-Krieg beeinflusst und die Volatilität kann mitunter deutlich zunehmen, so die Analysten der Helaba,
Am Montag habe sich gezeigt, wie stark Marktteilnehmer auf positive Nachrichten reagieren würden. Letztlich habe sich an der schwierigen Lage am Persischen Golf aber noch nicht viel getan. Vielmehr habe es Meldungen gegeben, wonach sich Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate am Krieg beteiligen könnten, was zeitweise für Ernüchterung gesorgt habe. Nun gebe es Meldungen, wonach die USA dem Iran einen 15-Punkte-Plan vorgelegt und eine Feuerpause von einem Monat vorgeschlagen hätten, um den Plan zu besprechen. Dies lasse wieder Hoffnung aufkommen. Das Wechselbad der Gefühle setze sich fort. Die von den Einkaufsmanagerindizes in Deutschland und der Eurozone angezeigte, uneinheitliche Stimmungsentwicklung habe gestern keinen maßgeblichen Einfluss auf das Marktgeschehen gehabt. Bei dem heute anstehenden ifo Geschäftsklima Deutschland sollte ein Rückgang nicht überraschen.
Am deutschen Rentenmarkt habe sich die Erholung unter Schwankungen fortgesetzt und der richtungsweisende Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei im Hoch auf 125,92 gestiegen. Damit stünden die Widerstände bei 125,68/90 im Test. Unterstützt werde die Erholung von der überverkauften Marktlage, die eine Korrektur wahrscheinlicher gemacht habe. Sollte die genannte Hürde nachhaltig überwunden werden, würden sich Widerstände am letzten Zwischenhoch und an den 21- und 55-Tagelinien bei 126,85, 126,88 und 127,20 zeigen. Als Unterstützung fungiere das am Montag erzielte Kontrakttief bei 124,77.
Der Euro habe sich von seinem Mitte März markierten Zwischentief bei 1,1411 befestigen können. Noch aber notiere er unterhalb der Durchschnittslinien, die derzeit von 1,1608 (21T) bis 1,1719 (55T) für Widerstand sorgen würden. Die 21-Tagelinie habe bislang nur phasenweise überschritten werden können. Daher erscheine es von dieser Seite noch zu früh zu sein, um auf eine weitergehende Erholung zu setzen. Unterstützung gebe es bei 1,1411 und 1,1392. (25.03.2026/alc/a/a)
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