Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Entwicklungen im Nahost-Krieg bestimmen das Geschehen an den Finanzmärkten, so die Analysten der Helaba.
Meldungen über iranische Angriffe auf die Energieproduktion in den Vereinigten Arabischen Emiraten hätten gestern die Öl- und Gaspreise zunächst wieder ansteigen lassen und den hiesigen Aktienmarkt anfangs unter Druck gebracht. Später sei es zu einer Erholung gekommen, auch weil die Energiepreise wieder den Rückwärtsgang eingelegt hätten. Am Renten- und Devisenmarkt sei die Verunsicherung ebenfalls groß, wenngleich es dort nach einem schwachen Start zu Kursgewinnen gekommen sei. Heute richte sich der Fokus nicht nur auf die Ereignisse am Persischen Golf, sondern auch auf die US-Notenbank, die über die Geldpolitik zu entscheiden habe.
Deutsche Staatsanleihen hätten Kursgewinne erzielt, sodass sich der richtungsweisende Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) vom ehemaligen Kontrakttief (125,90) habe entfernen können. Die Verlaufstiefs vom Januar und Februar bei 126,51 bzw. 126,63 seien ebenfalls überwunden worden, was positiv hervorzuheben sei. Nun böten die 55- und 21-Tagelinien Widerstand bei 127,30 und 127,59. Als Unterstützung fungierten die Marken 125,90 und 125,68 (neues Kontrakttief) sowie die 138,2%-Fibonacci-Projektion bei 124,52.
Der Euro habe zum US-Dollar zugelegt und sich oberhalb der 1,15er Marke festgesetzt. Auf der Habenseite zu verbuchen sei, dass er kein neues Verlaufstief markiert habe und die ehemaligen Haltemarken bei 1,1469/91 hinter sich gelassen habe. Dadurch sinke das Risiko erneuter Kursverluste. Entscheidend nach oben seien aber die gleitenden Durchschnittslinien, die in der Zone von 1,1657 bis 1,1731 zu finden seien und dort Widerstand leisten würden. (18.03.2026/alc/a/a)
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