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11.03.26 10:54
USA: Zinssenkungspause dürfte eine Weile anhalten

Bonn (www.anleihencheck.de) - Der Anstieg der Verbraucherpreise in den USA lag im Januar zwar mit 2,4% nach 2,7% im Dezember erneut unterhalb der Erwartungen und die Kernrate sank auf 2,5%, so Postbank Research.

Allerdings sei die PCE-Kernrate im Dezember unerwartet deutlich von 2,8% auf 3,0% gestiegen - der Marktkonsens erwarte gar 3,1% für Januar.

Der Arbeitsmarktbericht für Februar habe enttäuscht: Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft sei unerwartet um 92.000 Stellen aufgrund der Schneestürme und eines Streiks im Gesundheitssektor gefallen. Die Arbeitslosenquote sei ebenfalls unerwartet von 4,3% auf 4,44% gestiegen.

Der ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes sei im Februar leicht von 52,6 auf 52,4 Zähler gestiegen, der Subindex der bezahlten Preise stark angezogen. Der ISM-Index der Dienstleistungen habe mit einem Sprung von 53,8 auf 56,1 Punkte überrascht. Hier habe besonders der Subindex für Neuaufträge spürbar zugelegt.

Das Conference Board Verbrauchervertrauen habe im Februar deutlich zugelegt, der Uni of Michigan-Index sich stabilisiert.

Die Swapmärkte würden nach der Eskalation im Nahen Osten für 2026 immer noch 1 bis 2 Leitzinssenkungen einpreisen, der erste Zinsschritt sei zuletzt eher für den September eingepreist worden.

Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sei Anfang März von 3,92% bis auf 4,21% am 9. März gesprungen, bevor sie wieder etwas zurückgekommen sei - auch hier sei der Nahost-Konflikt für den Renditesprung verantwortlich gewesen. Das Basisszenario von Postbank Research sei, dass diese Ende September 2026 moderat höher bei 4,45% rentieren würden. (Zinsbulletin März 2026) (11.03.2026/alc/a/a)


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