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11.03.26 09:43
Zinssenkung der Bank of England für den März weitgehend ausgepreist

Bonn (www.anleihencheck.de) - Im vierten Quartal stieg die britische Wirtschaftsleistung schwächer als erwartet um 0,1%, auch im Dezember hatte das BIP zum Vormonat um 0,1% zugelegt, so Postbank Research.

Für Januar würden +0,2% zum Vormonat erwartet.

Am Arbeitsmarkt habe der Lohndruck mit einem Anstieg um 4,2% zum Vorjahr im Dezember nach 4,7% im Vormonat deutlich stärker als erwartet abgenommen. Die Arbeitslosenquote sei weiter angestiegen, und zwar auf 5,2%.

Der Gesamt-PMI habe im Februar bei 53,7 Punkten verharrt, der des Dienstleistungssektors sei von 54,0 auf 53,9 Punkte gefallen, der für die Industrie von 51,8 auf 51,7, der Bau-PMI von 46,4 auf 44,5 Zähler gestürzt.

Die Inflationsrate sei im Januar von 3,4% auf 3,0% gesunken, die Kerninflationsrate etwas geringer als im Marktkonsens erwartet von 3,2% auf 3,1% und die Dienstleistungsinflation von 4,5% auf 4,4%.

Anfang Februar habe Bank of England (BoE) den Leitzins erwartungsgemäß bei 3,75% belassen. Nach den Arbeitsmarktdaten sei ein Zinsschritt im März mit 80-prozentiger Wahrscheinlichkeit eingepreist worden. Infolge der Eskalation des Nahost-Konfliktes sei nun jedoch jedwede Zinssenkungsfantasie ausgepreist worden. Bis Ende 2026 werde keinerlei Veränderung des Leitzinses mehr eingepreist.

Die Renditen zehnjähriger britischer Staatsanleihen (Gilts) seien von 4,23% Ende Februar bis auf rund 4,80% am 9. März gesprungen - hätten dann aber auf 4,65% nachgegeben. Die der 30-jährigen sei von 5,02% auf 5,44% gestiegen. Auf Sicht von sechs Monaten dürften zehnjährige Gilts bei etwa 4,50% notieren. (Zinsbulletin März 2026) (11.03.2026/alc/a/a)


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