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11.03.26 09:26
Bund-Future schwankt - Euro konsolidiert

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der militärische Konflikt zwischen den USA, Israel und Iran setzt sich fort und hinterlässt an den Finanzmärkten tiefe Spuren , so die Analysten der Helaba.

Am Montag sei die Volatilität vor allem der Energiepreise außergewöhnlich hoch gewesen. Gestern seien Hoffnungen auf ein baldiges Ende der Kriegshandlungen aufgekommen und die Lage habe sich etwas beruhigt. Die Nervosität bleibe aber groß und das Marktgeschehen sei von der Nachrichtenlage abhängig. Das datenseitige Interesse gelte heute den Verbraucherpreisen in den USA, obwohl diese aufgrund des Irankriegs und der jüngst gestiegenen Energiepreise wohl kaum in der Lage sein würden, die Zinserwartungen maßgeblich zu beeinflussen.

Die Kurse deutscher Staatsanleihen hätten sich erholt. Noch am Montag sei es beim Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) zu einem Rücksetzer und Test des Kontrakttiefs (125,90) gekommen, seitdem tendiere er unterhalb der 55-Tagelinie (127,33) seitwärts. Nachhaltige Kurse darüber würden Potenzial bis zur 21-Tagelinie bei 128,04 eröffnen. Noch aber könne von technischer Seite keine Entwarnung gegeben werden und das Risiko erneuter Kursverluste sei nicht zu unterschätzen. Die Bundkurve habe sich in der letzten Zeit wegen des Inflationsrisikos und der Zinserhöhungserwartungen deutlich verflacht, gestern aber sei es zu einer Korrektur gekommen. In diesem Zusammenhang sei auf die heute anstehenden Reden von den EZB-Ratsmitgliedern de Guindos und Schnabel verwiesen.

Bei dem Kurs des Euro zum US-Dollar habe sich zuletzt nicht mehr allzu viel getan. Er konsolidiere auf einem insgesamt ermäßigten Niveau unterhalb der Durchschnittslinien, die im Bereich von 1,1675 bis 1,1756 für Widerstand sorgen würden. Das Risiko für Verluste bleibe technisch gesehen erhöht und sollte das Impulstief vom Montag bei 1,1507 unterschritten werden, stehe einem Test der Unterstützungen bei 1,1469/91 nichts im Wege. Gegen deutliche Verluste spreche indes die Entwicklung des Transatlantikspreads. Der Renditevorteil von US-Anleihen gegenüber europäischen Pendants sei in der letzten Zeit kleiner geworden - trotz der gestrigen Korrektur. (11.03.2026/alc/a/a)


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