Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Ein Ende des Iran-Kriegs zeichnet sich bislang nicht ab und daher bleibt die Verunsicherung groß, so die Analysten der Helaba.
Auch die Risikoaversion sei im gestrigen Tagesverlauf nochmals angewachsen und die Aktienmärkte hätten sich im Zuge erneut steigender Ölpreise abgeschwächt. Am Rentenmarkt halte die Schwächetendenz in Anbetracht der Inflationssorgen an und Bundesanleihen mit einer Laufzeit von 2 Jahren seien auf über 2,25% gestiegen, 10-jährige Papiere rentierten bei gut 2,85% und damit gut 20 Basispunkte höher als zu Anfang der Woche. Die Bundkurve habe sich nochmals leicht verflacht.
Mit Blick auf den richtungsweisenden Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei auf den heute anstehenden Wechsel auf den Juni-Kontrakt verwiesen, der mit einem Abschlag von etwa 100 Ticks einhergehe. Am technischen Bild ändere dies nichts und so blieben mit Unterschreiten der 21-Tagelinie, die heute bei 128,09 verlaufe, Risiken auf der Unterseite dominant. Inzwischen sei auch die 55-Tagelinie bei 127,30 unterschritten worden, sodass die nächsten Unterstützungen erst um 126,50 zu finden seien.
Der Euro bleibe zum US-Dollar in der Defensive, habe zuletzt aber keinen weiteren Wertverlust erleiden müssen. Er pendle im Bereich der 1,16er Marke, bleibe mit Unterschreiten aller gängigen Durchschnittslinien aber angeschlagen. Das Januartief bei 1,1573 sei zeitweise schon unterschritten worden, Haltemarken würden sich nun an den Tiefs vom letzten November bei 1,1491 und 1,1469 zeigen. Widerstand würden die genannten Durchschnittslinien in der Zone von 1,1672 bis 1,1780 bieten. (06.03.2026/alc/a/a)
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