Hannover (www.anleihencheck.de) - Die Inflation im Euroraum hat bereits vor dem Ende Februar ausgebrochenen Nahost-Krieg überraschend angezogen, so die Analysten der Nord LB.
Waren und Dienstleistungen hätten sich im vorigen Monat um durchschnittlich 1,9% im Vergleich zum Vorjahresmonat verteuert, wie das EU-Statistikamt Eurostat in einer ersten Schätzzahl mitgeteilt habe. Experten hätten für Februar mit einer Stabilisierung auf dem Vormonatsniveau von 1,7% gerechnet. Die EZB strebe eine Teuerungsrate von 2,0% an, die als optimal für die Wirtschaft im Währungsraum gelte.
Zur Wochenmitte werde u. a. noch einmal auf Einkaufsmanagerdaten aus den USA geblickt. Denn nach den gestrigen Signalen einer anhaltenden Industrieschwäche rückten heute die ISM-Stimmungsdaten der Dienstleister in den Mittelpunkt. Passend dazu stünden auch aktuelle Daten zur ADP-Beschäftigungsänderung im Februar an, die einen ersten Vorgeschmack auf den offiziellen Arbeitsmarktbericht liefern würden. Daneben würden Marktteilnehmer Äußerungen von Notenbankern zu aktuellen Themen derzeit dankbar aufgreifen, wie zuletzt die Kommentare von EZB-Chefvolkswirt Lane gezeigt hätten. Heute spreche EZB Vizepräsident De Guindos in Frankfurt. (04.03.2026/alc/a/a)
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