Bonn (www.anleihencheck.de) - Die US-Inflationsrate der Verbraucherpreise fiel im Januar stärker als erwartet von 2,7% auf 2,4% und in der Kernrate erwartungsgemäß von 2,6% auf 2,5%, so die Analysten von Postbank Research.
Dies sei jedoch durch den Anstieg der PCE-Kernrate von 2,8% auf 3,0% (erwartet worden seien 2,9%) konterkariert worden. Der Arbeitsmarktreport für den Januar habe eine Stabilisierung angedeutet: Die Anzahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft sei mit 130.000 doppelt so stark wie erwartet gestiegen. Die Erwerbsquote sei leicht gestiegen. Die Arbeitslosenquote sei unerwartet von 4,4% auf 4,3% gesunken.
Das Conference Board Verbrauchervertrauen sowie der Uni of Michigan-Index hätten zuletzt spürbar bzw. moderat zugelegt.
Die Swapmärkte würden eine nächste Zinssenkung für den Juni, der vermutlich ersten Sitzung unter Fed Chair Kevin Warsh, mit 50-prozentiger Wahrscheinlichkeit, für 2026 insgesamt rund 50 Basispunkte einpreisen.
Der US-Dollar habe zum Euro bis auf ein 4,5-Jahres-Tief bei EUR/USD 1,208 abgewertet, bevor er sich wieder in Richtung EUR/USD 1,18 erholt habe. Der Gegenwind besonders gegenüber EM-Währungen bleibe erhalten. Bis Ende Juni 2026 dürfte der Euro weiter in Richtung 1,20 aufwerten. (Währungsbulletin März 2026) (04.03.2026/alc/a/a)
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