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04.03.26 09:26
USA: Arbeitsmarkt erscheint stabilisiert - PCE-Kernrate steigt

Bonn (www.anleihencheck.de) - Die US-Inflationsrate der Verbraucherpreise fiel im Januar stärker als erwartet von 2,7% auf 2,4% und in der Kernrate erwartungsgemäß von 2,6% auf 2,5%, so die Analysten von Postbank Research.

Dies sei jedoch durch den Anstieg der PCE-Kernrate von 2,8% auf 3,0% (erwartet worden seien 2,9%) konterkariert worden. Der Arbeitsmarktreport für den Januar habe eine Stabilisierung angedeutet: Die Anzahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft sei mit 130.000 doppelt so stark wie erwartet gestiegen. Die Erwerbsquote sei leicht gestiegen. Die Arbeitslosenquote sei unerwartet von 4,4% auf 4,3% gesunken.

Der ISM-Index des Verarbeitenden Gewerbes sei im Januar wesentlich stärker als erwartet von 47,9 auf 52,6 Punkte gesprungen, der Subindex der Neuaufträge gar von 47,7 auf 57,1 Zähler, der für die Beschäftigung von 44,9 auf 48,1. Der ISM-Index der Dienstleistungen sei von 54,4 auf 53,8 gesunken. Hier hätten die Subindices für die Neuaufträge und die Beschäftigung moderat nachgegeben.

Das Conference Board Verbrauchervertrauen sowie der Uni of Michigan-Index hätten zuletzt spürbar bzw. moderat zugelegt.

Die Swapmärkte würden eine nächste Zinssenkung für den Juni, der vermutlich ersten Sitzung unter Fed Chair Kevin Warsh, mit 50-prozentiger Wahrscheinlichkeit, für 2026 insgesamt rund 50 Basispunkte einpreisen.

Der US-Dollar habe zum Euro bis auf ein 4,5-Jahres-Tief bei EUR/USD 1,208 abgewertet, bevor er sich wieder in Richtung EUR/USD 1,18 erholt habe. Der Gegenwind besonders gegenüber EM-Währungen bleibe erhalten. Bis Ende Juni 2026 dürfte der Euro weiter in Richtung 1,20 aufwerten. (Währungsbulletin März 2026) (04.03.2026/alc/a/a)


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