Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der Wochenauftakt stand ganz im Zeichen der Risk-off-Stimmung, nachdem am Wochenende die koordinierten Angriffe Israels und der USA auf den Iran begonnen hatten, so die Analysten der Helaba.
Allerdings seien nach den "Spitzenwerten" im frühen Handel Gegenbewegungen registriert worden. Dies gelte im negativen Sinne für Rentenpapiere, den Öl- und den Goldpreis, während die Aktiennotierungen und der Eurokurs ihren Südkurs im Verlauf wieder aufgenommen hätten. Die entscheidende Frage sei, wie lange die Kampfhandlungen andauern würden und wie lange es zu Störungen der Seehandelswege komme. Aktuell sei dies nicht vorhersehbar und so würden die Risikoprämien auch heute noch erhöht bleiben.
Im Hoch habe der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) bei 130,53 notiert, das hohe Niveau im Verlauf aber nicht halten können, weil die Inflationssorgen mit den steigenden Energiepreisen wieder größer geworden seien. Der Future stehe unter Druck und sei dabei wieder klar unter die Zone 129,50/55/66 gesunken. Das Indikatorenbild trübe sich damit einhergehend deutlich ein und ein Test der Unterstützung an der 21-Tagelinie bei 129,07 könne nicht ausgeschlossen werden. Hier finde sich auch ein Tief von Mitte Februar.
Der EUR/USD-Kurs habe unter erheblichem Druck gestanden und sei bis unter die Marke von 1,17 und damit auch unter das 61,8%-Retracement des Kursanstiegs von November bis Januar sowie die 100-Tagelinie (1,1698) gesackt. Die 200-Tagelinie bei 1,1669 stehe am Morgen im Test. Die Indikatorenlage habe sich getrübt und weitere Verluste, die bis unter 1,16 (Januartief) führen könnten, sollten nicht ausgeschlossen werden. (03.03.2026/alc/a/a)
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