Bonn (www.anleihencheck.de) - Der Anstieg der US-Verbraucherpreise lag im Januar zwar mit 2,4% nach 2,7% im Dezember erneut unterhalb der Erwartungen und die Kernrate sank auf 2,5%, so die Analysten von Postbank Research.
Allerdings sei die PCE-Kernrate im Dezember unerwartet deutlich von 2,8% auf 3,0% gestiegen. Der Arbeitsmarktbericht für Januar habe die Prognosen geschlagen: Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft sei mit 130.000 Stellen doppelt so stark wie erwartet gestiegen. Die Arbeitslosenquote sei unerwartet von 4,4% auf 4,3% gefallen.
Das Conference Board Verbrauchervertrauen sei im Januar spürbar gesunken, wohingegen sich der Uni of Michigan-Index weiter stabilisiert habe.
Die Swapmärkte würden nach der Dezember-Zinssenkung die nächste mit 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit erst für Juli 2026 einpreisen, für 2026 insgesamt knapp 60 Basispunkte. Die geplante Wahl von Kevin Warsh als neuem Fed-Chair sei an den Märkten als verhalten "falkenhaft" aufgenommen worden.
Die Rendite 10-jähriger US-Treasuries sei Mitte Januar bis auf 4,30% angestiegen, habe aber zuletzt bis auf 4,02% nachgegeben - auch aufgrund einer moderat risikoaversen Stimmung an den Finanzmärkten. Unser Basisszenario ist, dass sie Ende Juni 2026 etwas höher bei 4,30% rentieren wird, so die Analysten von Postbank Research. (Zinsbulletin Februar 2026) (26.02.2026/alc/a/a)
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