Bonn (www.anleihencheck.de) - In der vergangenen Woche bestätigte ein schwacher BIP-Wert für das 4. Quartal, dass das Wachstum im Vereinigten Königreich verhalten blieb, so die Analysten von Postbank Research in ihrer aktuellen Ausgabe von "PERSPEKTIVEN Week up front".
Die Wirtschaftsleistung sei lediglich um 0,1% gegenüber dem Vorquartal gestiegen und habe damit die Erwartungen verfehlt - ein Hinweis auf Belastungen durch schwache Konsumausgaben, rückläufige Unternehmensinvestitionen und ein steigendes Handelsbilanzdefizit bei Waren.
Am Freitag würden die Einzelhandelsumsätze (zuvor: 2,5% YoY) neue Einblicke in das Verbraucherverhalten liefern. Die PMIs für Februar (Vormonat: Composite 53,7; Verarbeitendes Gewerbe 51,8; Dienstleistungen 54) würden zudem Hinweise darauf geben, ob die Dynamik zu Jahresbeginn 2026 sektorenübergreifend anhalte.
Fazit: Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten würden in dieser Woche für die Bank of England entscheidend sein. Eine weitere Abschwächung am Arbeitsmarkt, sinkende Dienstleistungsinflation und nachlassender Lohnkostendruck würden Argumente für ein früheres Handeln stärken, während anhaltender Preisdruck das MPC zu Vorsicht veranlassen könnte. (Ausgabe vom 16.02.2026) (17.02.2026/alc/a/a)
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