Hannover (www.anleihencheck.de) - Die aktuellen Zahlen zur Entwicklung der US-Konsumentenpreise im Berichtsmonat Januar offenbaren einen völlig unproblematischen Anstieg um 0,2% M/M, so die Analysten der Nord LB.
Damit falle die Jahresrate nun bereits auf einen Wert von lediglich 2,4%. Die Kernrate habe erwartungsgemäß um 0,3% M/M angezogen. Die von einigen Beobachtern zwischenzeitlich beim Blick auf die Vereinigten Staaten befürchtete Inflationskatastrophe bleibe somit weiterhin aus.
Bei den einzelnen Untergruppen würden sich im Berichtsmonat Januar interessanterweise doch stärker divergierende Entwicklungen zeigen. So seien die Preise für gebrauchte Kraftfahrzeuge am aktuellen Rand um immerhin 1,8% M/M gesunken. Auch bei der Kostensituation im Bereich Wohnung würden sich leichte Tendenzen hin zu einer Entspannung zeigen. Hier habe der Anstieg - sozusagen im Gleichschritt mit der Headline-Rate - bei nur noch 0,2% M/M notiert. Die Preise für Flüge seien dagegen um beachtliche 6,5% gestiegen. Dagegen seien die auch politisch sehr wichtigen Benzinpreise im Januar um 3,2% M/M gefallen.
In den kommenden Monaten könnte es nun noch zu höheren Preisanstiegen kommen, ab dem zweiten Halbjahr rechnen die Analysten der Nord LB aber schon mit entlastenden Effekten. Dieses veränderte Inflationsumfeld sollte der US-Notenbank unter ihrem neuen Chef Kevin Warsh dann Zinssenkungen deutlich einfacher machen.
Die US-Konsumentenpreise seien im Berichtsmonat Januar lediglich um 0,2% angestiegen. Damit notiere die Jahresrate nun nur noch bei 2,4%! Die Kernrate habe erwartungsgemäß um 0,3% M/M und 2,5% Y/Y zugelegt. Mit diesen Zahlen sollte das Thema Leitzinssenkungen auf der Agenda der US-Notenbank bleiben. Der Blick in das neue FOMC-Sitzungsprotokoll dürfte in der kommenden Woche besonders spannend werden! (13.02.2026/alc/a/a)
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