Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Stimmung an den Finanzmärkten ist wieder von etwas mehr Zuversicht geprägt, so die Analysten der Helaba.
An den Aktienmärkten habe sich die Erholung zunächst fortgesetzt, sei dann aber erlahmt, und der Euro habe sein erhöhtes Niveau halten können, während Bundesanleihen gefragt gewesen seien. Die mit Spannung erwarteten Einzelhandelsumsätze in den USA seien dabei hilfreich gewesen, weil sie gegenüber der Konsensschätzung schwächer ausgefallen seien. Heute richte sich der Fokus auf den Arbeitsmarktbericht, der wohl nicht zu einer Forcierung der Zinssenkungserwartungen beitragen dürfte.
Die Kurse deutscher Bundesanleihen seien gestiegen und der richtungsweisende Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe sich oberhalb der 21- und 55-Tagelinien festgesetzt. Zudem hätten die letzten Hochs und die 100-Tagelinie bei 128,68 überwunden werden können. Damit sei Potenzial bis 129,55 eröffnet. Für Unterstützung würden die genannten Durchschnittslinien bei 128,11 bzw. 128,07 sorgen.
Der Euro könne zum US-Dollar sein erhöhtes Niveau oberhalb der 1,19er Marke halten. Mit nachhaltigen Kursen oberhalb der Durchschnittslinien bleibe der Aufwärtsimpuls intakt, und es scheine nur eine Frage der Zeit zu sein, wann das Ende Januar markierte 4,5-Jahreshoch bei 1,2081 wieder in Augenschein genommen werde. Mit Unterstützung vom US-Arbeitsmarktbericht sei heute allerdings nicht zu rechnen, denn eine Forcierung der Zinssenkungserwartungen werde es vermutlich nicht geben. (11.02.2026/alc/a/a)
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