Hannover (www.anleihencheck.de) - Am heutigen Mittwoch legt Chinas Statistikamt neue Verbraucherpreisdaten vor, so die Analysten der NORD/LB in ihrer aktuellen Ausgabe von "NORD/LB am Morgen".
Trotz zuletzt etwas höherer Teuerung bleibe der Trend klar: China kämpfe seit zwei Jahren mit Deflation, die jährliche Inflationsrate liege weiterhin unter einem Prozent. Vor diesem Hintergrund erscheinen die offiziellen Wachstumsraten von über fünf Prozent erklärungsbedürftig - möglicherweise werden Exportüberkapazitäten stärker in den Binnenmarkt gedrückt und dämpfen dort die Preise, so die Analysten der NORD/LB.
Darüber hinaus stünden die USA wieder im Fokus der Märkte, besonders die Arbeitsmarktdaten seien dabei von geldpolitischer Relevanz. Die Analysten der NORD/LB würden für den Januar zunächst von einer im Vergleich zum Vormonat gleichbleibenden Arbeitslosenquote ausgehen. Der Stellenaufbau dürfte aus ihrer Sicht aber eher schwach ausgeprägt sein - spannend sei v.a. die Industrie und ob sich die überraschend positiven Daten aus dem ISM PMI bereits im Bericht wiederfänden. (11.02.2026/alc/a/a)
© 1998 - 2026, anleihencheck.ariva-services.de