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03.02.26 12:15
Trump nominiert Warsh: Fed-Unabhängigkeit rückt in den Fokus

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Am Freitag war es soweit - nach mehrfachen Ankündigungen einer baldigen Nominierung des nächsten Präsidenten der US-Notenbank Fed hat US-Präsident Trump kurz vor dem Wochenende bekannt gegeben, dass Kevin Warsh der Nachfolger von Jerome Powell werden soll, der noch bis Mai an der Spitze der Fed steht, so die Analysten der DekaBank.

Insbesondere bei Gold, Silber und Bitcoin hätten die Preise in der Folge spürbar nachgegeben. Die Märkte würden offenbar davon ausgehen, dass mit Warsh die Unabhängigkeit der FED besser gewahrt bleiben könnte, als bisher gedacht. Damit erscheinen diese "Ersatzwährungen" für den US-Dollar weniger attraktiv, so die Analysten der DekaBank.

Auf die US-Notenbank FED hätten sich die Blicke aber bereits am Donnerstag gerichtet. Sie habe die Entscheidung bekannt gegeben, ihren Leitzins erwartungsgemäß unverändert zu lassen. Aus konjunktureller Sicht habe es in der vergangenen Woche gemischte Datenveröffentlichungen gegeben, die kaum Bewegung an den Finanzmärkten ausgelöst hätten. In den USA habe der deutliche Rückgang des Verbrauchervertrauens überrascht, während der Anstieg der Auftragseingänge die Erwartungen übertroffen habe.

In der Eurozone habe sich das Economic Sentiment erfreulicherweise recht deutlich verbessert und in Deutschland habe sich der Blick auf das ifo Geschäftsklima gerichtet, das im Januar enttäuschenderweise lediglich stagniert habe.

In dieser Woche dürften die Finanzmarktteilnehmer auf die Inflationsdaten für die Eurozone und auf die am Freitag zur Veröffentlichung anstehenden Daten zum US-Arbeitsmarkt schauen. Zudem würden die Spannungen zwischen den USA und dem Iran wie ein Damoklesschwert über den Märkten schweben. (Ausgabe vom 02.02.2026) (03.02.2026/alc/a/a)


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