Bonn (www.anleihencheck.de) - Die Inflationsrate der Verbraucherpreise in den USA fiel im November unerwartet auf 2,7% bzw. 2,6% in der Kernrate, so die Analysten von Postbank Research.
Im Dezember hätten beide Raten auf diesem Niveau verharrt, für die Kernrate sei zuvor ein leichter Anstieg erwartet worden.
Der Arbeitsmarktreport für den Dezember habe ein gemischtes Bild geliefert: Die Anzahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft habe mit 50.000 etwas geringer zugenommen als erwartet, die beiden Vormonate seien leicht abwärts revidiert worden. Die Erwerbsquote sei leicht gesunken. Die Arbeitslosenquote habe von ursprünglich gemeldeten 4,6%, die dann auf 4,5% abwärts revidiert worden seien, im Vormonat auf 4,4% im Dezember nachgegeben.
Das Conference Board Verbrauchervertrauen habe im Dezember leicht nachgegeben, der Uni of Michigan-Index sich weiter stabilisiert.
Die Swap-Märkte würden nach der erneuten Zinssenkung im September die nächste nun für Juli einpreisen, für 2026 insgesamt weniger als 50 Basispunkte.
Der US-Dollar habe zum Euro auf ein Sechs-Wochen-Hoch bei EUR/USD 1,1570 aufgewertet, bevor er nach der Ankündigung von US-Zöllen infolge der Grönland-Diskussion schnell auf EUR/USD 1,1768 abgewertet habe . Bis Ende Juni 2026 dürfte der Euro weiter in Richtung 1,20 aufwerten. (Währungsbulletin Februar 2026) (03.02.2026/alc/a/a)
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