Brechen (www.anleihencheck.de) - Die ABO Energy GmbH & Co. KGaA (ISIN DE0005760029/ WKN 576002) hat mit den Gläubigern wesentlicher Finanzierungen eine Stillhaltevereinbarung geschlossen und damit die Grundlage für eine finanzielle Stabilisierung und Sanierung gelegt, berichtet die Anleihen Finder Redaktion.
Während der laufenden Verhandlungen über ein Sanierungskonzept würden die Finanzierungspartner auf die Ausübung von Kündigungsrechten verzichten. Nach mehrfachen Prognoseanpassungen erwarte das Unternehmen für 2025 erstmals einen Jahresverlust von rund 170 Mio. Euro, ausgelöst durch veränderte Marktbedingungen, Sonderabschreibungen und geringere Margen im Projektgeschäft.
Für die Umsetzung des Sanierungskonzepts sei zudem die Zustimmung der Gläubiger der Anleihe 2024/29 erforderlich. Diese sollten im Rahmen einer Abstimmung ohne Versammlung unter anderem einem Verzicht auf die Negativerklärung zustimmen, um die Besicherung von Zwischenfinanzierungen zu ermöglichen. "Wir bitten unsere Anleihegläubiger, die Sanierung der Gesellschaft zu unterstützen und damit im eigenen Interesse einen Beitrag dafür zu leisten, dass ABO Energy auch künftig in der Lage sein wird, Zins- und Tilgungsverpflichtungen zu erfüllen", sage CEO Alexander Reinicke. Trotz der aktuellen Krise verweise das Management auf eine Projektpipeline von rund 30 GW als Basis für eine nachhaltige Erholung.
INFO: Für die Anleihegläubiger finde am Donnerstag, 5. Februar 2026, zwischen 18 und 19 Uhr eine digitale Informationsveranstaltung statt. Anmeldungen seien hier möglich: https://mwbresearch.clickmeeting.com/abo-energy-gmbh-co-kgaa-roundtable. Nähere Infos zur geplanten AGV stünden im Lauf des Tages auf der Webseite des Unternehmens zur Verfügung. (News vom 26.01.2026)
Den kompletten Beitrag finden Sie hier. (28.01.2026/alc/n/a)
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