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28.01.26 08:30
Sympatex Technologies stellt Insolvenzantrag - Smart Solutions Holding ebenfalls im Verfahren - Anleihenews

München (www.anleihencheck.de) - Das Amtsgericht München hat am Montag, den 25. Januar, die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen des Münchener Textilunternehmens Sympatex Technologies GmbH angeordnet und den Rechtsanwalt Axel W. Bierbach von der Kanzlei Müller-Heydenreich Bierbach & Kollegen (München) zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt, so die One Square Advisors GmbH in der aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Die Sympatex Technologies GmbH hatte am 22. Januar 2026 einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahren wegen Zahlungsunfähigkeit beim Amtsgericht München gestellt. Auch über das Vermögen der Smart Solutions Holding GmbH, Muttergesellschaft der Sympatex Technologies GmbH, wurde ein Insolvenzantrag gestellt. Zum Gutachter wurde Rechtsanwalt Oliver Schartl, ebenfalls von der Kanzlei Müller-Heydenreich Bierbach & Kollegen, bestellt.

Die Smart Solutions Holding GmbH ist die Emittentin der EUR 13 Mio. 8% Anleihe (ISIN DE000A1X3MS).

Die Staatsanwaltschaft München I hatte in den Ermittlungen zu einem Strafverfahren in Sachen Smart Solution Holding (vormals Sympatex Holding) den Verdacht zur Anklage gebracht, dass die in der Anleihegläubigerversammlung am 01. Dezember 2017 zur Abstimmung gestellten Beschlussvorschläge zur Restrukturierung der oben genannten Anleihe mit Stimmen beschlossen wurden, die den Gesellschaftern zuzurechnen sind.

Mit Urteil des Landgerichts München I vom 17.Oktober 2025 hat sich dieser Verdacht bestätigt. Die den Eigentümern zuzurechnenden Anleihen waren gem. § 6 SchVG nicht stimmberechtigt und die Vorschläge der Emittentin hätten keine Mehrheit gefunden, sondern sie wären abgelehnt worden.

Sollte die Nichtigkeit der Beschlüsse festgestellt werden, hätten die Anleihegläubiger den Anspruch auf Rückzahlung des Nominalbetrags in Höhe von € 13 Mio. (abzüglich der gezahlten Abfindung in Höhe von EUR 1,3 Mio.) sowie einen Anspruch auf Zahlung der Zinsen und Verzugszinsen seit 03. Dezember 2016.

Die Anleihegläubiger haben daher aus der Hauptforderung sowie den Zinsen und Verzugszinsen lt. Anleihebedingungen einen Anspruch gegen die Emittentin i.H.v. von rund EUR 2.500 je Inhaberschuldverschreibung oder ca. EUR 32,5 Millionen insgesamt.

Der gemeinsame Vertreter wird gem. §19, Abs.3 SchVG die Rechte aller Anleihegläubiger im Insolvenzverfahren wahrnehmen.

Interessierte Anleihegläubiger können sich unter sympatex@onesquareadvisors.com registrieren.

Kontakt:

One Square Advisors GmbH
München
E-Mail: sympatex@onesquareadvisors.com
www.onesquareadvisors.com

(Pressemitteilung vom 27.01.2026) (28.01.2026/alc/n/a)



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