Linz (www.anleihencheck.de) - Am 28. Januar 2026 steht die nächste Zinsentscheidung der US- Notenbank (FED) an, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.
Nachdem die FED den Leitzins im Dezember auf den Korridor 3,50 bis 3,75 % angepasst habe, würden Marktteilnehmer nun mit einer Zinspause rechnen. Die Fakten würden diese Erwartung stützen: Zwar sei die Kerninflation von ihren Spitzenwerten deutlich auf 2,60% gesunken, doch der Wert erweise sich als hartnäckig und liege weiterhin über dem offiziellen Ziel von 2%. Neben der Preisstabilität habe die FED den Arbeitsmarkt fest im Blick. Die Arbeitslosenquote sei zuletzt zwar auf 4,4% gestiegen, bleibe aber im historischen Vergleich auf einem niedrigen Niveau. In der Vergangenheit habe oft eine Annäherung an die 5%-Marke als Signal für mögliche Zinssenkungen gegolten.
Für das Währungspaar EUR/USD sehe die Oberbank die Chance auf Korrekturen bis zu den charttechnischen Unterstützungen bei 1,1800, im Extremfall bis 1,1680. Limit-Orders seien ein geeignetes Werkzeug, um kurzfristige Marktbewegungen zu nutzen. USD-Verkäufer könnten ihre Limit-Orders bei den genannten Niveaus platzieren. USD-Käufer könnten gerne zum Tageskurs handeln.
Fazit: Die Oberbank erwarte am 28. Januar keine Zinssenkung, was den US-Dollar kurzfristig stützen sollte. (26.01.2026/alc/a/a)
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