Wien (www.anleihencheck.de) - Die Börsen in Europa starteten gestern zunächst schwächer in die neue Woche, drehten im Handelsverlauf aber ins Positive, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).
Unterstützung habe der Sentix-Konjunkturindex für die Eurozone geboten, der von -6,2 Punkte im Dezember auf -1,8 Punkte im Januar gestiegen sei und damit besser ausgefallen sei als von Ökonomen im Schnitt erwartet (-4,9). Sektorseitig habe dies - bezogen auf den marktbreiten STOXX Europe 600 - vor allem die Grundstofftitel angeschoben, welche im Aggregat +1% hinzugewonnen hätten, gefolgt vom Energiesektor mit +0,6%.
Die Börsen in Asien würden sich heute Morgen uneinheitlich zeigen. Während die Börsen in Japan und Hong Kong höher stünden, würden jene in Festland-China schwächer notieren. Datenseitig stehe heute die Veröffentlichung der US-Verbraucherpreisinflation für den Monat Dezember im Fokus. Weiters eröffne mit JPMorgan Chase die nach Bilanzsumme größte US-Bank die Berichtssaison in Übersee.
An den Rohstoffmärkten seien die Ölpreise gestern etwas angezogen. Die Edelmetalle Gold und Silber hätten ihren Höhenflug weiter fortgesetzt. Der Preis für eine Unze Gold habe um knapp 3% auf rund USD 4.630 zugelegt und somit ein neues Allzeithoch ebenso wie der kleine Bruder Silber erklommen, welches sich um über 7% auf rund USD 85 je Unze verteuert habe. Hintergrund für den jüngsten Aufschwung sei neben den geopolitischen Risiken einmal mehr die versuchte Einflussnahme Trumps auf die US-Notenbank und damit auf den geldpolitischen Kurs der FED. Heute Morgen würden sich die beiden Edelmetalle wenig verändert zeigen. Der Bitcoin notiere aktuell bei rund USD 92.000 und damit 1% höher. (13.01.2026/alc/a/a)
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