Bonn (www.anleihencheck.de) - Die letzten US-Arbeitsmarktreports lieferten ein gemischtes Bild: Im Oktober sank die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft um 105.000 Stellen, so die Analysten von Postbank Research.
Im November sei die Zahl gegenüber dem Vormonat hingegen mit 64.000 etwas stärker als erwartet gestiegen. Die Erwerbsquote sei zudem leicht angestiegen. Die Arbeitslosenquote sei jedoch von 4,4 im September auf 4,6 Prozent im November gesprungen, den höchsten Stand seit September 2021.
Das Conference Board Verbrauchervertrauen sei im November (shutdownbedingt) eingebrochen, der Uni of Michigan-Index habe sich befestigt. Die Swap-Märkte würden nach der Dezember-Zinssenkung die nächste komplette erst für Juni 2026, für 2026 insgesamt knapp 60 Basispunkte einpreisen.
Der US-Dollar habe sich lange um EUR/USD 1,16 herum stabilisiert, bevor er nach der FED-Sitzung und den Arbeitsmarktdaten auf ein 2,5-Monats-Tief bei EUR/USD 1,1802 abgewertet habe. Bis Ende Juni 2026 dürfte der Euro in Richtung 1,20 aufwerten. (Währungsbulletin Januar 2026) (29.12.2025/alc/a/a)
© 1998 - 2026, anleihencheck.ariva-services.de