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28.11.25 10:25
USA: FED-Mitglieder äußern sich zuletzt etwas falkenhafter, Warten auf Inflationsdaten

Bonn (www.anleihencheck.de) - Bis Mitte November wurden wegen des "Shutdowns" keine Daten offizieller Regierungsstellen veröffentlicht, so die Analysten von Postbank Research.

Die Marktakteure würden weiterhin auf die Veröffentlichung der Erzeuger- und Verbraucherpreisdaten warten.

Während der offizielle Arbeitsmarktbericht für den September ein gemischtes Bild geliefert habe, würden die Daten für Oktober und November erst am 16 Dezember veröffentlicht, also nach der FED-Sitzung am 10. Dezember. Im September seien mit 119.000 zwar nahezu doppelt so viele Stellen geschaffen worden, wie im Marktkonsens erwarte. Allerdings sei die Arbeitslosenquote mit 4,4% auf ein Vier-Jahres-Hoch gestiegen.

Der ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes sei im Oktober von 49,1 auf 48,7 Zähler leicht gesunken, die Subindices für Neuaufträge bzw. Beschäftigung hätten sich stabilisiert, seien aber unterhalb der Expansionsschwelle geblieben. Der ISM-Index der Dienstleistungen sei unerwartet deutlich von 50.0 auf 52,4 gestiegen. Hier habe der Subindex für die Neuaufträge seine Vormonatsverluste wettgemacht, der für die Beschäftigung innerhalb der Rezessionszone angestiegen.

Das Conference Board Verbrauchervertrauen sei leicht gesunken, der Uni of Michigan-Index kräftiger.

Die Swapmärkte würden nach der Zinssenkung Ende Oktober eine weitere Senkung am 10. Dezember aktuell mit rund 60% Wahrscheinlichkeit einpreisen.

Die Rendite 10-jähriger US-Treasuries sei seit Mitte Oktober von 3,95% bis auf rund 4,15% gestiegen, in den letzten Tagen aber leicht gesunken. Sofern die US-Wirtschaft nicht unerwartet stark einbreche, könnten sie Ende März 2026 bei 4,45% rentieren. (Zinsbulletin vom November 2025) (28.11.2025/alc/a/a)



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