Augsburg (www.anleihencheck.de) - Zu Beginn des vierten Quartals werden in den Büros vieler Analysten bereits die Ausblicke für das kommende Jahr erstellt, so die Analysten der Fürst Fugger Privatbank.
Die letzten Jahre hätten jedoch gezeigt, dass die Monate bis zum Jahresende noch für die ein oder andere Veränderung oder gar Überraschung gut sein könnten. Für Christian Barth, Fondsmanager der Fürst Fugger Privatbank, würden sich dennoch schon jetzt einige Punkte festhalten lassen, von denen man bereits wisse, dass sie Auswirkungen auf das kommende Jahr haben würden:
Damit stelle sich die Frage, wie sich im Hinblick auf ein von Unsicherheiten geprägtes Umfeld das Portfolio stabilisieren lasse. Klassischerweise würden Anleger abwägen, ob sie eher die Aktien- oder die Rentenquote erhöhen - oder das Geschehen von der Seitenlinie betrachten sollten, was in der Regel die schlechteste Lösung sei. In solchen Situationen bekämen oft Wandelanleihen mehr Aufmerksamkeit. Dabei handele es sich um eine Form von Unternehmensanleihen, die, je nach Ausgestaltung, am Laufzeitende in Aktien umgewandelt werden könnten. Das sei dann attraktiv für Kapitalanleger, wenn der Kurs gestiegen sei. Allerdings sei die Verzinsung in der Regel niedriger als bei einer herkömmlichen Anleihe.
Für Investoren könnten die feste Verzinsung und der hybride Charakter von Wandelanleihen Vorteile bieten, erläutere Christian Barth: "Durch die Wandlungsmöglichkeit können Anleger an steigenden Aktienkursen stärker partizipieren als sie bei fallenden Notierungen verlieren. Das kann dazu beitragen, die Kennzahlen eines Depots zu verbessern." (01.10.2025/alc/a/a)
© 1998 - 2026, anleihencheck.ariva-services.de