Bonn (www.anleihencheck.de) - Im Januar stiegen die Verbraucherpreise mit 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zwar stärker als im Dezember, so die Analysten von Postbank Research im Kommentar zur chinesischen Wirtschaft.
Dies sei jedoch vor allem auf einen statistischen Effekt durch früher als 2024 stattfindende Neujahrsfeiertage zurückzuführen. Die Deflation der Produzentenpreise habe sich den 28. Monat in Folge fortgesetzt (minus 2,3 Prozent zum Vorjahresmonat).
Mitte Februar habe sich Staatspräsident Xi Jinping mit führenden Privatunternehmern des Landes getroffen. Neben der Schaffung gleicher Wettbewerbsbedingungen für staatliche und private Unternehmen habe sich Xi für einen erleichterten Zugang zu günstigeren Finanzierungsmöglichkeiten ausgesprochen.
Zunächst habe die PBoC die Leitzinsen für ein- und fünfjährige Kredite im Februar bei 3,1 bzw. 3,6 Prozent belassen. Mit wachstumsstimulierenden Lockerungen dürfte Peking warten, um auf mögliche weitere Zollerhöhungen der US-Regierung angemessen reagieren zu können.
Habe die EZB ihren Lockerungszyklus wie erwartet fortgesetzt, könnte der Renminbi bis Mitte 2025 in Richtung EUR/CNY 7,50 aufwerten. (Währungsbulletin März 2025) (03.03.2025/alc/a/a)
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