Hannover (www.anleihencheck.de) - Sowohl in Europa als auch in den USA legten Staatsanleihen spürbar zu, so die Analysten der Nord LB.
Grund sei die Nominierung von Scott Bessent zum Finanzminister der kommenden Regierung in den USA gewesen. Ihm werde zugetraut, die Staatsverschuldung einschränken zu können.
Aber auch für die EZB würden die Konjunkturrisiken immer stärker in den Fokus rücken. Selbst ein nochmaliger Anstieg der Inflationsrate im November werde die Währungshüter nicht vom Zinssenkungskurs abbringen.
Der heutige Dienstag beginne mit einer geldpolitischen Note: BoF-Gouverneur Villeroy spreche am Morgen in Paris, wobei die Märkte derzeit auf immer stärker durchscheinende Konjunktursorgen im EZB-Rat sensibilisiert seien. Am Abend schwenke der Fokus der geldpolitischen Linse mit dem FOMC-Sitzungsprotokoll dann auf die USA. Daneben stünden frische Daten vom US-Immobilienmarkt an: Zum einen zeichne der Case-Shiller Index das Bild der Hauspreisentwicklung bis zum aktuellen Berichtsmonat September weiter. Zum anderen würden die Oktober-Daten zu den Neubauverkäufen frische Indikationen auf der Nachfrageseite beisteuern. (26.11.2024/alc/a/a)
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