Bonn (www.anleihencheck.de) - Im September sank die jährliche Gesamtinflation in Schweden von 1,9 auf 1,6 Prozent, auf Monatsbasis legten die Verbraucherpreise um 0,2 Prozent zu, so die Analysten von Postbank Research.
Der Verbraucherpreisindex mit festem Zinssatz - das bevorzugte Inflationsmaß der Riskbank - habe sich ebenfalls abgeschwächt, und zwar von 1,2 auf 1,1 Prozent.
Stimmungsindikatoren deuteten auf eine anhaltende Expansion in Schwedens Fertigungsindustrie hin - wenngleich der Schwung etwas nachgelassen haben könnte. Der Swedbank-PMI für das Verarbeitende Gewerbe sei im September von 52,6 auf 51,3 Punkte gefallen. Hoffnungsvoll stimme zudem die konstruktive Einschätzung der Geschäftsaussichten der befragten Unternehmen.
Der Anstieg der Immobilienpreise habe sich im September mit 3,0 Prozent gegenüber dem Vormonat auf dem Niveau der vorangegangenen zwei Monate stabilisiert.
Die Riksbank dürfte in den kommenden Monaten die Konjunkturerholung mit weiteren Zinssenkungen unterstützen. Senke die EZB wie erwartet ihre Leitzinsen weiter schrittweise, könnte die Schwedische Krone (SEK) bis Ende März 2025 in Richtung EUR/SEK 11,00 aufwerten. (Ausgabe Währungsbulletin November 2024) (30.10.2024/alc/a/a)
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