Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die von der ZEW-Umfrage angezeigte Stimmungsaufhellung unter Finanzmarktteilnehmern hatte kaum Einfluss auf die Zinserwartungen und auch der enttäuschende Empire-State-Index in den USA hinterließ keine sichtbaren Spuren, so die Analysten der Helaba.
Heute sei der Datenkalender in den USA und Europa leer, und Redebeiträge vonseiten der Notenbankvertreter stünden dort auch nicht an. Vor diesem Hintergrund sei mit einem ruhigen Handelsverlauf zu rechnen.
Auch das technische Bild sei mit Blick auf den richtungsweisenden Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) getrübt, zumal die 55- und 21-Tagedurchschnitte bei 134,14 bzw. 134,18 bislang nicht wieder überwunden hätten werden können. Unterstützungen gebe es unverändert am Vorwochen- und am Septembertief bei 132,75 bzw. 132,65.
Auffällig sei derzeit die Outperformance von Anleihen der EWU-Peripherie. Auch französische Bonds würden sich dabei gegenüber Bundesanleihen besser entwickeln. Die Renditeaufschläge seien seit Anfang dieses Monats im Trend rückläufig. Der OAT/Bund-Spread im 10-jährigen Bereich liege derzeit bei 73 Bp., im Vergleich zu 80 Bp. vor knapp 2 Wochen. (16.10.2024/alc/a/a)
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