Hannover (www.anleihencheck.de) - Deutsche sowie US-amerikanische Anleihen gaben in einem im-pulslosen Handel leicht nach, so die Analysten der Nord LB.
Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte in Deutschland hätten im August 2024 genau wie schon im Juli um 0,8% niedriger als im Vorjahresmonat gelegen. Gegenüber dem Vormonat seien sie um 0,2% gestiegen. Hauptursächlich für den Rückgang seien Preisrückgänge bei Energie (-4,6%), darunter Erdgas (-10,1%), Strom (-9,2%) und Mineralölerzeugnisse (-4,7%) gewesen. Ohne deren Berücksichtigung seien die Erzeugerpreise y/y um 1,2% gestiegen. Investitions-, Konsum- und Vorleistungsgüter seien teurer als im Vorjahr gewesen.
Die Verbraucherstimmung in der Eurozone habe sich im September etwas besser entwickelt als erwartet. Der entsprechende Konsumklimaindex sei um 0,5 auf minus 12,9 Punkte gestiegen, womit er fast seinen langjährigen Durchschnittswert erreicht habe.
Nach der Woche der Notenbanken werde nun noch auf die Nachzügler Australien und Schweiz zu warten sein. Sehr spannend würden wohl auch die Zahlen zum ifo-Geschäftsklimaindex aus Deutschland. Die Vorgaben durch die Daten des ZEW seien eindeutig unerfreulich. In den USA sollten zudem noch die Angaben zur Entwicklung der PCE-Preisdeflatoren im Auge behalten werden; wie schon bei den CPI-Zahlen dürfte dabei vor allem die Kernrate im Fokus stehen. (23.09.2024/alc/a/a)
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