Bonn (www.anleihencheck.de) - 9,1 Prozent ging die Industrieproduktion in Tschechien im Juni zum Vorjahr zurück, so die Analysten von Postbank Research.
Allerdings hätten Effekte wie eine höhere Anzahl an Arbeitstagen 2023 sowie eine sehr hohe Ausgangsbasis eine wichtige Rolle gespielt. Zum Vormonat habe ein Wachstum von 0,7 Prozent verzeichnet werden können.
Während der Marktkonsens für Juli von einer zum Vormonat unveränderten Inflationsrate in Höhe von 2,0 Prozent ausgegangen sei, sei diese leicht auf 2,2 Prozent angestiegen. Zum Vormonat hätten die Preise um 0,7 Prozent zugelegt.
Erwartungsgemäß habe die Notenbank Anfang August den Leitzins um 25 Basispunkte auf 4,5 Prozent gesenkt. Zugleich zeichne sich aber nun ab, dass die Notenbank bei ihrem Zinssenkungszyklus etwas Tempo rausnehmen werde. Die Wirtschaft werde durch die niedrigeren Leitzinsen bereits gestützt. Das Wachstum dürfte nach Prognosen der Währungshüter dieses Jahr bei 1,2 Prozent liegen und 2025 auf 2,8 Prozent steigen.
Die Tschechische Krone (CZK) könnte in den kommenden sechs Monaten zum Euro dennoch noch leicht abwerten. (Ausgabe Währungsbulletin September 2024) (30.08.2024/alc/a/a)
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