Bonn (www.anleihencheck.de) - Die Industrieproduktion in Polen ging im Mai zum Vorjahr um 1,7 Prozent zurück, so die Analysten von Postbank Research.
Nach den starken Produktionsdaten aus dem April (7,8 Prozent) habe unter anderem die variierende Anzahl an Arbeitstagen zur derzeitigen Volatilität beigetragen.
Die Reallöhne hätten wie im April so auch im Mai gegenüber Vorjahr um 8,7 Prozent deutlich zugelegt. Analysten würden hier die Basis für einen Konjunkturaufschwung dank des privaten Konsums sehen. Jüngste Daten zum ersten Quartal scheinen diesen Trend zu bestätigen. demnach seien der private und öffentliche Konsum auf Jahressicht um 4,6 bzw. 10,9 Prozent gestiegen.
Die Inflation habe im Juni mit 2,6 Prozent leicht angezogen. Sollte sich die Konjunktur weiter aufhellen, dürfte dies Aufwärtsdruck auf die Inflationsrate mit sich bringen, zumal einige Fiskalhilfen wie Energiepreisbremsen zurückgenommen würden. Die Notenbank erwarte Zinssenkungen erst im kommenden Jahr 2025.
Die Deutsche Bank rechne in den kommenden sechs Monaten, für den Zloty mit einer leichten Abwertungstendenz auf EUR/PLN 4,50. (Währungsbulletin Juli 2024) (09.07.2024/alc/a/a)
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