Hannover (www.anleihencheck.de) - Die Kurse von US-Anleihen sind nach den Daten zur Entwicklung der amerikanischen Verbraucherpreise kräftig gestiegen, so die Analysten der Nord LB.
Im Gegenzug sei die Rendite zehnjähriger Staatspapiere auf 4,30% gesunken. Die Entscheidung der FED habe daran nicht viel geändert.
Trotz jüngster Entspannungssignale von der Preisfront peile die US-Notenbank nur noch eine Zinssenkung im laufenden Jahr an. Die Währungshüter um Federal Reserve-Chef Powell hätten den geldpolitischen Schlüsselsatz in der Spanne von 5,25 bis 5,50% belassen. Sie würden im Mittel zugleich für 2024 nur noch einen Zinsschritt nach unten avisieren. Im März seien es noch drei avisierte Senkungen gewesen.
Heute stünden keine relevanten Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an. Neben den Angaben zur Entwicklung der Industrieproduktion in der EWWU werde noch auf die Zahlen zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe aus den USA zu achten sein. (13.06.2024/alc/a/a)
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