Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Kazuo Ueda, Gouverneur der Bank of Japan (BoJ), erklärte auf der Jahrestagung der BoJ, dass die Zentralbank vorsichtig agieren werde, um die Inflationserwartungen bei 2% zu verankern, so die Experten von XTB.
Herausforderungen für die BoJ:
- Die Bewertung des neutralen Zinssatzes sei in Japan besonders herausfordernd, angesichts der fast drei Jahrzehnte lang nahezu null kurzfristigen Zinssätze.
- Vize-Gouverneur Shinichi Uchida habe erwähnt, dass das Ende der Deflation nahe sei, aber die Verankerung der Inflationserwartungen eine Herausforderung bleibe.
- Das frühere Vorstandsmitglied Takako Masai habe vorgeschlagen, dass die BoJ ihren Leitzins bis Ende des Jahres auf 0,5% anheben könnte, wenn die aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen anhalten würden.
Ueda und Uchida hätten keine klaren Hinweise auf sofortige geldpolitische Maßnahmen gegeben.
Japanischer Yen konsolidiere sich um historische Höchststände: Der japanische Yen konsolidiere sich um historische Höchststände bei 157,0000 USD. Kürzliche Aussagen von BoJ-Beamten würden weitere Schritte zur Normalisierung der Geldpolitik betonen. Allerdings seien die Maßnahmen der Bank allein nicht ausreichend, um die Nachfrage nach der japanischen Währung wiederzubeleben. Investoren fehle es nach wie vor an klaren Zusicherungen über die nächsten Schritte der Bank of Japan, was zur anhaltenden Schwächung des JPY beitrage.
Auf dem Tageschart könne man eine steigende Keilformation bei USD/JPY beobachten, die möglicherweise eine potenzielle Umkehr in einem Aufwärtstrend signalisiere. Diese Formation zeichne sich durch konvergierende Trendlinien aus, wobei die obere Trendlinie (Widerstand) ansteige und die untere Trendlinie (Unterstützung) in einem steileren Winkel ansteige. (27.05.2024/alc/a/a)
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