Stuttgart (www.anleihencheck.de) - In der Vorwoche ließ ein schwächer als erwarteter US-Arbeitsmarkt die Anleger von Leitzinssenkungen der US-Notenbank FED hoffen, so die Börse Stuttgart.
Neue Nahrung hätten die Zinshoffnungen durch die in dieser Woche veröffentlichten US-Inflationsdaten bekommen. Die amerikanischen Verbraucherpreise hätten sich im April etwas abgeschwächt. Im Monatsvergleich hätten die Lebenshaltungskosten mit 0,3% etwas schwächer zugelegt als erwartet. Anleger würden nach diesen Zahlen von bis zu zwei US-Leitzinssenkungen im weiteren Jahresverlauf ausgehen. In Europa werde im Juni mit einer ersten Leitzinssenkung der EZB gerechnet.
Der Euro-Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) steige diese Woche wieder an. In der Vorwoche habe dieser bei 131,20 Prozentpunkten notiert, aktuell stünden 131,74 Punkte auf der Kurstafel. Für die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe gehe es von 2,50% vor Wochenfrist auf 2,43% runter. Ebenfalls tiefer stehe die Rendite der 30-jährigen Bundesanleihe. Vor einer Woche habe diese noch bei 2,62% rentiert, derzeit liege die Rendite bei 2,57%. (Bonds weekly Ausgabe vom 16.05.2024) (16.05.2024/alc/a/a)
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