Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Im Euro-Raum schwächt sich die Inflation weiter ab, so die Börse Stuttgart.
Die Daten für März würden einen Rückgang der Teuerungsrate auf 2,4% zeigen, nach 2,6% im Vormonat. Damit wachse der Spielraum für Zinssenkungen seitens der EZB. In den USA dagegen scheine eine Zinswende weiter in die Zukunft verschoben zu werden. Aufgrund einer hartnäckigen Inflationsrate von 3,5% sowie robusten Konjunkturdaten würden Experten frühestens im September erste Zinsschritte erwarten. Dementsprechend sei es keine Überraschung gewesen, dass die FED ihre Leitzinsen diese Woche unangetastet belassen habe.
Der Euro-Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) notiere mit 130,54 Punkten leicht über der Vorwoche mit 130,11 Prozentpunkten. Ebenfalls nur kleine Veränderungen seien bei den Renditen zu verzeichnen. Die 10-jährige Bundesanleihe rentiere aktuell mit 2,539%, nach 2,565% vor Wochenfrist. Mit 2,654% notiere die Rendite der 30-jährigen Bundesanleihe etwas niedriger als 2,691% aus der Vorwoche. (Bonds Weekly Ausgabe vom 02.05.2024) (03.05.2024/alc/a/a)
© 1998 - 2026, anleihencheck.ariva-services.de