Boston (www.anleihencheck.de) - Der schwache, fallende Yen und seine Auswirkungen auf die Inflation waren zuletzt ein vieldiskutiertes Thema, so Carl Ang, Fixed Income Research Analyst bei MFS Investment Management.
Vor diesem Hintergrund würden die Experten von MFS Investment Management von der Sitzung der Bank of Japan (BoJ) erwarten, dass sie zu dem Ergebnis komme, das derzeitige, geringfügig straffende Zinsniveau zu halten.
Nach dem im März erfolgten Schritt in Richtung geldpolitischer Normalisierung seien die Erwartungen an eine Anhebung der Inflationsprognosen hoch. Das Maß der Zinserhöhung dürfte von der erwarteten Inflationsentwicklung und den Risiken abhängen, die mit Erreichen der Zielmarke von 2 Prozent verbunden seien.
Was die geldpolitischen Signale angehe, so scheine es im April noch etwas früh zu sein, um von der erst im März getroffenen Entscheidung der BoJ zur Zinswende abzurücken. Die anhaltende Erwartung einer geldpolitischen Straffung und eines niedrigen Leitzinses würden eine deutliche Aufwertung des Yen erschweren, auch wenn er sich auf einem historisch niedrigen Niveau befinde. (23.04.2024/alc/a/a)
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