Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die vergangene Handelswoche war geprägt von rückläufigen Erwartungen bezüglich der möglichen geldpolitischen Lockerungen seitens der FED und der EZB, so die Analysten der Helaba.
Zu Beginn des Monats sei eine Senkung im Juni jeweils in den USA und in der Eurozone zu nahezu 100% eingepreist gewesen. Mit der unerwartet gestiegenen US-Inflation habe diese Zuversicht gebröckelt, obwohl nicht alle weiteren US-Daten positiv überrascht hätten. So sei die Erholung der Einzelhandelsumsätze hinter den Erwartungen zurückgeblieben, ebenso wie der Empire-State-Index.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe wegen der gedämpften Zinssenkungserwartungen erheblich unter Druck gestanden und das technische Bild beim Juni-Kontrakt habe sich deutlich getrübt. So hätten die gängigen Indikatoren wieder gen Süden gedreht oder stünden auf Verkauf. Der ADX liege aber unterhalb von 20 und so sei zunächst von einer trendlosen Verfassung auszugehen.
Derweil sei aber die Tatsache als belastend einzustufen, dass der Future wieder unter die 21-Tagelinie gesunken sei und die Tiefs bei 131,41 und 131,23 in Reichweite gekommen seien. Unter dem bisherigen Impulstief drohe eine beschleunigte Abwärtsbewegung, denn noch seien Überverkauftsignale Mangelware, ebenso wie Signale einer bevorstehenden Doppelbodenbildung. Diese wäre nötig, um wieder Erholungspotenzial auszumachen. (18.03.2024/alc/a/a)
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